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Ceralex

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Dienstag, 24. Oktober 2006, 22:01

PC rebootet beim Spielen von alleine

Habe kürzlich meinen PC aufgerüstet:

- MSI P965 Mainboard
- 2 Gig Mushkin DDR 800 RAM
- Intel Core 2 Duo 6600
- Radeon 7900 GX2 Grafikkrate
- Tagan 430 Watt Netzteil

Jetzt ist es leider nur so, dass der PC überhaupt nicht stabil läuft. Jedesmal wenn ich irgendein PC-Spiel spiele ist es nur eine Frage der Zeit, bis der PC von alleine rebootet.

Die Temperatur der CPU beträgt durschnittlich immer 42-50°, die der GPU 50-65° und das System an sich geht nie über 25-35°.

Bin ziemlich ratlos, warum das System so nicht läuft. Habe extra noch den 3D Benchmark 06 gemacht und dabei lief der Rechner ohne Probleme und das Ergebnis war auch mehr als zufriedenstellend SM2.0 3660, HDR/SM3 3533, CPU 2021

Ich finde einfach den Fehler für die ständigen reboots nicht...

Das einzig komische was mir bisher auffiel ist die Volt-Anzeige im MSI-Core-Center. Alle Werte, bis auf den der CPU sind stabil. Der Wertebereich bei der CPU liegt so ca. zwischen 1.12 und 1.34 V.

Kurz vor den Rebbots, kann ich auch keine Veränderung bei den ganzen Werten/Temperaturen erkennen. Von einer Sekunde auf die andere passt was nicht mehr und der PC rebootet. Nur warum? ?(

Seppel

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Dienstag, 24. Oktober 2006, 22:29

Hallo,

Im Grunde gibt es hier zwei Möglichkeiten....

Möglichkeit 1 ist der Arbeitsspeicher, das eines der Module einen defekten chip hat der eine Funktion die das Spiel braucht nicht/nicht mehr kann. Da würde ein austausch des defekten Moduls helfen nachdem man mittels einer Software getestet hat welches Modul das Problem hat.

Möglichkeit 2 und das ist wahrscheinlicher denn die Instabile Prozessorspannung weisst schon darauf hin, das des Netzteil überlastet ist. Zu berücksichtigen ist hier das die angegebene Grafikkarte allein schon 85 Watt Abwärme hat unter vollast, die genannte CPU hat 65 Watt Abwärme unter volllast. Ausgehend davon das die Tatsächliche Leistungsaufnahme mindestens um den Faktor 2,5 höher ist wird es mit der Leistung des genannten Netzteils schon eng. Könnte auch sein das die Gesamtleistung des Netzteils zwar passt, es aber bei den 5 Volt nur nicht genug Power hat. Einfach mal beobachten wie weit die 5 Volt bei einem Benchmark absinken, sollten aber nicht weniger als 4,9 Volt werden sonst bekommen die Festspannungsregler die Prozessor Spannung nicht mehr hin.
Möglich ist auch das letzteres nämlich die Festspannungsregler des Mainboards nicht in Ordnung sind und der CPU unter vollast keine Stabile Spannung mehr liefern können.

Zunächst sollte jetzt die 5 Volt und die Prozessorspannung während eines Benchmarks beobachtet werden.

Grüße

Pimpf
wer lesen kann ist klar im vorteil

Dennis

unregistriert

3

Dienstag, 24. Oktober 2006, 22:47

Guten Abend,
also ich hätte auch noch Möglichkeiten die man nicht ganz ausschließen sollte.

1.Ihre Grafikkarte hat meines erachtens einen Seperaten Stromanschluss, wurde dieser Ordnungsgemäß angeschlossen? Da es sein kann das diese bei VollerLast nicht richtig mit Stromversorgt wird und einfach einen Reboot bzw einen Shutdown verursacht.

2. Da diese Grafikkarte einen Aktivkühler hat, müssen Sie einmal schauen ob dieser Permanent kühlt, oder ob er manchmal hängen bleibt, da Radeon ja das berühmte Kühlerproblem noch bei manchen Karten hat. Sprich die Kühler kühlen nicht, also drehen einfach nicht, meist ein nicht geschlossener Stromkreis.

3. Ich lese grade das sie einen Pentum Core ² Duo besitzen. Es kann davon ausgegangen werden das der Benchmarkt noch nicht die Pentium Core Funktion bzw das Feature nicht unterstützt, es gibt falsche Werte aus und liefert somit auch einen nicht 100%tigen Auslastungstest.

4. Es könnte sein das der Fehler einer des Mainboards ist, die neueren Boards [ab 2005 serienmäßig] besitzen einen CPU Energiesparmodus, dieser könnte möglicherweise Defekt sein, das erklärt zumal den schwankenden CPU Spannungen.
Aber wir wollen ja nicht alles ins negative ziehen.

5. Es kann wirklich sein das das Netzteil auch einfach zu niedrig ist, weil die Grafikkarte braucht laut meiner Tabelle um die 143W - 145W


Haben sie schonmal versucht ein Treiberupdate durchzuführen?

Ceralex

Anfänger

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Dienstag, 24. Oktober 2006, 23:37

Erst mal danke für die sehr schnelle Hilfe.

Nach einem erneuten Benchmark konnte ich jetzt feststellen, dass nicht nur die Stromversorgung der CPU, sondern auch die +5 V nicht so wirklich stabil sind. Werde wohl morgen gleich ein stärkeres Netzteil kaufen und hoffen, dass dann alles wieder stabil läuft. (Und dem Händler, der mir das so verkauft hat gleich mal eins auf die Mütze geben ;) )

Zur Sicherheit würde ich aber gerne noch die RAM überprüfen. Welche Software ist da zu empfehlen?

Ob das Mainboard defekt ist kann ich wohl nur über das Ausschlußverfahren herausfinden, oder?

Die Treiber sind alle auf dem neuesten Stand

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceralex« (24. Oktober 2006, 23:40)


Seppel

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5

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 12:02

Hallo,

Da hast du recht, ein Mainboard kann man nur mit ersatz Mainboard oder ausschluss Methode testen.

Es gibt da eine Software von Microsoft die man sich bei denen auch frei herunterladen kann, diese Software testet den RAM im DOS Modus mit 7 Tests. Für diesen Test sollte aber immer nur ein Modul im Rechner sein.

Grüße

Pimpf
wer lesen kann ist klar im vorteil

Dennis

unregistriert

6

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 13:39

Jap und am besten Nachts laufen. Weil das dauert schon was, hatte letztes mal den Test abgebrochen weils mir zulang gedauert hat. 4Stunden und hatte noch immer kein Ende gefunden ;)

Also ist sehr Zeithungrig.