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Rabe

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Mittwoch, 25. Oktober 2006, 22:43

Fehlstart

Hallo, habe meinen Office-PC aufgerüstet, er mag das aber anscheinend nicht. Das alte System war ein Pentium III von 1999. Übernommen wurden: Gehäuse von Peacock, Floppy, CD-Laufwerk, Festplatte (IDE). Neu: Mainboard Asrock ALiveNF4G mit integrierter Grafik, CPU Sempron 3400+, RAM 512 MB PC533, Netzteil 420W. Alles schön zusammengebaut und angeschlossen, ich will probeweise starten und drücke den Knopf: Der Lüfter läuft kurz an - ca. 1 bis 2 Sekunden - und schaltet sofort wieder ab. Auch die Power-LED leuchtet schwach und tut das auch weiter; sonst tut sich nichts mehr. Man kann das ganze wiederholen, aber erst nachdem der Netzschalter aus- und wieder eingeschaltet wurde. Ich habe probeweise das CMOS per Jumper gelöscht (eigentlich ist ja noch nichts drin), mit dem Erfolg, dass ich den Fehlstart jetzt direkt mit dem Netzschalter auslösen kann und der Einschaltknopf vorne gar nichts mehr bewirkt.
Eine Besonderheit beim Zusammenbau war, dass die Belegung des System-Panel-Steckers von Peacock und des entsprechenden Headers auf dem neuen Board erstmal nicht zusammenpasste, so dass ich die Anordnung erst passend machen musste. Habe das aber mehrmals überprüft und bin sicher, dass die Zuordnung jetzt stimmt. Hat jemand eine Idee, was falsch ist? Danke im voraus, Rabe

Seppel

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Mittwoch, 25. Oktober 2006, 22:54

Hallo,

Ich gehe mal davon aus dass der alte Tower noch keinen 12 Volt Anschluß hatte, das neue Board braucht den aber, ohne geht nichts....

Grüße

Pimpf
wer lesen kann ist klar im vorteil

Rabe

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Mittwoch, 25. Oktober 2006, 23:04

Fehlstart

Hallo Pimpf,

schön wärs, aber das Netzteil ist ja neu und hat außer dem 20-poligen ATX-Stecker noch einen 4-poligen 12 V - Stecker, der auch angeschlossen ist. Oder meintest du was anderes?

Pioneer

unregistriert

4

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 23:43

Hmmm, also erfreulich ist das nicht. Solche Fehler muss man einkreisen und kommt auch evt. nicht umhin, einzelne Komponenten auf Verdacht zu tauschen. Ich würde in folgender Reihenfolge vorgehen:

  1. Alle Erweiterungskarten raus, alle Peripherie abziehen (Festplatten, DVD, Floppy, etc)
  2. Alle Front-Panel Stecker abziehen und den Einschaltimpuls durch kurzes Kurzschließen der PWR_ON Pins am Panel Stecker manuell auslösen.
  3. Netzteil gegen ein anderes tauschen
  4. PC-Pieper wieder anschließen RAM rausnehmen. Piept's beim Einschalten nun? Wenn ja, ist das RAM hin.
  5. wenn auch das Mainboard nur mit CPU nix tut, Mainboard tauschen. Ist erfahrungsgemäß öfter hin als die CPU.
  6. Zuletzt CPU tauschen.
    [/list=1]

    Diese Diagnose stützt sich nur auf Indizien. Es ist zwar wahrscheinlich, aber nicht sicher, dass sie die defekte Komponente richtig aussortiert.

    Führt sie zu nichts, hilft nur tauschen aller Komponenten der Reihe nach, bis es klappt. Es bleibt auch noch die Möglichkeit, dass mehr als eine Komponente kaputt ist.

    Gruß, Pioneer.

Rabe

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5

Donnerstag, 26. Oktober 2006, 14:28

Fehlstart

hallo,

Mit der Vorgehensweise von Pionier habe ich schnell herausgefunden, dass mit dem Floppy-Laufwerk (ein echter Oldie) etwas nicht stimmte. Ohne Floppy läuft die Kiste. Ich hoffe, dass ich von weiteren Überraschungen erstmal verschont bleibe.

Allen Helfern nochmal ein herzliches Dankeschön vom Raben.